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Hydrokultur

Die Hydrokultur ist die einfachste Art Zimmerpflanzen lange und gesund zu erhalten. Anstatt Erde kommt als Substrat Blähton zum Einsatz. Er speichert Wasser speichert, ist hygiensich und versorgt die Wurzeln der Pflanzen ausreichend mit Luft. Der Wasserstandsanzeiger zeigt Ihnen, wann Ihre Pflanzen gegossen werden möchte. Wir haben unsere über 300 Hydropflanzen nach Topfgröße und Wuchshöhe sortiert, damit Sie es bei der Suche nach der perfekten Hydropflanze das passende Produkt finden.
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Hydrokultur

Hydrokultur bedeutet nichts Anderes als Wasserkultur, und ist eine Form der Pflanzenhaltung, bei der die Pflanzen in einem anorganischen Substrat wurzeln, anstatt in organischen Boden. Als anorganisches Substrat wird üblicherweise, granulierter Blähton verwendet. In Abhängigkeit der Anforderung werden auch andere Substrate wie Basalt, Perlit oder Kies verwendet. Die Hydrokultur ist die perfekte Lösung für Leute ohne grünen Daumen. Sie bietet nämlich eine Menge Vorteile gegen über der herkömmlichen Bodenkultur und verzeiht eine Menge Pflegefehler. Die Hydrokultur weißt weniger Pilze auf, weswegen sie sich auch, ideal für Allergiker eignet.

Unterschied zum normalen Boden

Überwiegend alle Pflanzen können in Hydrokultur kultiviert werden. Ob es ein besseres oder schlechteres Ergebnis als in der Bodenkultur erreicht werden kann, ist schwer zu sagen. Um bei der Hydrokultur ein optimales Ergebnis zu erzielen, ist der richtige Umgang mit der Wasserversorgung und Nährlosung gefragt. Eine Hydrokultur zu führen ist bequemer, da man durch den Flüssigkeitsvorrat am Boden des Gefäßes, seltener gießen muss. Sehr praktisch in der Hydrokultur ist, dass keine natürliche Erde vorhanden ist, wodurch sich Bodenschädlinge weniger etablieren können. Ein weiterer Vorteil für die Wurzeln ist, dass sie eine optimale Durchlüftung genießen können und die Wasserversorgung schön konstant ist.

Ideal für die Hydrokultur

Großblättrige Pflanzen eignen sich äußerst gut für die Hydrokultur. Pflanzen mit großen Blättern verdunsten viel Feuchtigkeit und schaffen so ein angenehmes Raumklima. Deshalb brauchen sie einen konstanten Wasserstand um mit optimaler Feuchtigkeit versorgt zu werden. Hängepflanzen und Aufsitzerpflanzen, wie die Orchidee lassen sich in Hydrokultur besonders gut pflegen. Aber auch Palmen eignen sich hervorragend für die Hydrokultur, da sie oft mit Krankheiten oder Schädlingsbefall auf Gießfehler reagieren. Überraschenderweise eignen sich auch Kakteen hervorragend für Hydrokultur. Die schicke Wüstenpflanze ist gar nicht so wasserscheu wie man denkt. Sie ist einfach nur sehr Anfällig für Fäulnis, welches durch falsches gießen verursacht wird. Doch trotzdem gilt, Wasserstand auf ?Minimum? halten. Pflanzen die tiefe Wurzel schlagen oder Ruhezeit benötigen sind für die Hydrokultur eher weniger geeignet.

Das richtige Gießen liegt bei ?Optimal?

Beim Kauf einer Hydrokultur sollte man sich unbedingt einen Übertopf und Wasserstandsanzeiger dazu holen. An einem Wasserstandsanzeiger sind unterschiedliche Maskierungen für Minimum, mittleren Wasserstand (Optimum) und maximalen Wasserstand angebracht. Damit man den Wasserstand der Pflanze immer genau ablesen kann, doch dafür muss der Wasserstandsanzeiger bündig mit dem Boden des Innentopfes abschließen. Der Wasserstandsanzeiger sollte jährlich kontrolliert werden. Aber auch das Substrat sollte jährlich unter lauwarmen Wasser ordentlich durchgespült werden. Generell ist es wichtig das die Pflanzen nur bis Optimum gegossen werden, da die Wurzeln bei zu viel Wasser keine Luft bekommen und anfangen zu faulen. In Ausnahmefällen und bei längerer Abwesenheit kann man auch mal bis Maximum auffüllen. Das Gießwasser sollte eine angenehme Raumtemperatur haben, es sollte nicht zu kalt aber auch nicht zu warm sein. Der Wasserstandsanzeiger sollte jährlich kontrolliert werden. Aber auch Das Substrat sollte jährlich unter lauwarmen Wasser ordentlich durchgespült werden.

Das Düngen wird großgeschrieben

Die Pflanzen können bei der Hydrokultur keine Nährstoffe durch den Boden aufnehmen, weswegen sie zusätzlich Nährstoffe benötigen. Doch normaler Dünger ist für Hydropflanzen nicht geeignet. Aufgrund ihres auf Wasser basierenden Stoffwechsels sind sie nicht in der Lage, normalen Dünger zu verarbeiten. Die Pflanzen würden deshalb schlichtweg verhungern. Am besten geeignet ist deshalb ein spezieller Hydrokulturdünger. Diesen gibt es in zwei verschiedenen Formen. Einmal als Flüssigdünger der dem Gießwasser beigefügt wird, und einmal als Ionenaustauschdünger der bis zu 6 Monate hält. Der Ionenaustauschdünger wirkt aber nur in hartem bis mittelhartem Wasser und gibt seine Nährstoffe immer nur dann ab wenn die Pflanze sie benötigt. Während der Flüssigdünger seine Nährstoffe bei jedem gießen abgibt und somit die Gefahr besteht, seine Pflanzen zu überdüngen.

Das Richtig Umtopfen

Bei Hydrokulturen wachsen die Wurzeln langsamer, deshalb muss man sie um einiges seltener umtopfen als in Erdkulturen. Doch wenn es mal so weit ist, merkt man es schnell. Das geliebte Pflänzchen wächst nämlich weniger, verliert die Farbe oder am Topf erkennt man die Wurzeln die allzu gerne ausbrechen wollen. Das Umtopfen von Hydrokulturen stellen sich die meisten komplizierter vor als es eigentlich ist. Am wichtigsten beim Umpflanzen ist das du keine der empfindlichen Wurzeln beschädigst. Am einfachsten machst du das in dem du die Pflanze mit dem alten Kulturtopf in einen größeren mit Substrat gefüllten Topf stellst. Doch davor solltest du den alten Topf für die Wurzeln zuschneiden. Eine andere Variante wäre das umtopfen in einen anderen Kulturtopf. Dafür löst du vorsichtig die Wurzeln vom Topf, indem du deine Pflanze auf eine Unterlage lägst und mit der geballten Hand auf den Topf klopfst. Nachdem du dein Pflänzchen vom Topf befreit hast, holst du sie vorsichtig heraus und stutzt die Wurzeln ein wenig, damit Sie stärker und kräftiger nachwachsen. Besonders wichtig ist, dass man verfaulte Wurzeln entfernt. Du solltest das neue Gefäß der Pflanze mit etwas Blähton füllen, damit die Wurzeln nicht direkt im Wasser hängen. Daraufhin stellst du die Pflanze hinein und schütte sie mit Blähton zu. Achte aber darauf das dein Pflänzchen schön gerade steht und der Blähton gut verteilt ist, wenn nicht klopf einfach etwas gegen den Topf. Damit deine Hydropflanze sich gut an ihre neue Heimat gewöhnt, musst du sie beim ersten Gießen ordentlich bewässern und sie so wenig wie möglich bewegen.

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