Gartentipps für den Monat November 30.10.2017 21:54

Der November ist der Übergang vom goldenen Spätherbst zum gemütlichen Winter und es ist Zeit den Garten, die Terrasse und den Balkon winterfest zu machen. In weiten Teilen der Regionen sind Fröste nicht nur nachts, sondern auch schon tagsüber zu erwarten. Die sonnigen Tage können noch einmal genutzt werden, um das letzte Laub zu haken und zu entsorgen, damit der Rasen nicht anfängt zu Faulen und braune Flecken im Frühjahr vermieden werden. Die winterharten Pflanzen befinden sich bereits in einer natürlichen Winterruhe, andere müssen noch auf die frostigen Temperaturen vorbereitet werden. Drum sollte spätestens im November der Winterschutz der Pflanzen sichergestellt sein.

Garten – Winterschutz- und Schnittmaßnahmen

Jetzt ist es wichtig, die Pflanzen, die nur leicht winterhart sind, mit Laub zu bedecken oder mit Jute einzuhüllen. Pflanzen, die nicht winterhart sind, müssen unbedingt an ein passendes Winterquartier gestellt werden. Dafür eignen sich am besten trockene und nicht allzu helle Plätze. Optimalerweise sollte schon bei der Planung beachtet werden, dass Oleander, Lorbeer, Dattelpalmen und Zitruspflanzen in den meisten Regionen über den Winter reingestellt werden müssen. Immergrüne Pflanzen hingegen sollten an einem kühlen aber dunklen Ort überwintern, da durch ein Ungleichgewicht zwischen Temperatur und Licht es zur Vergeilung der Triebe kommen kann. Es gilt jedoch für alle überwinternden Pflanzen, dass sie nur mäßig gegossen werden wollen. Denn zu viel Wasser führt zu Staunässe, Fäulnis und fördert Krankheiten.

Ein guter Gartenboden sollte im Herbst einmal gründlich umgegraben oder mit einer Hake vorsichtig gelockert werden, damit die Erde im Winter gründlich durchgelüftet wird und die Schaderreger, die sich in der kalten Jahreszeit im Boden verstecken, keine Chance haben sich auszubreiten. Wenn im Boden noch alte Wurzelreste vorhanden sind, sollten diese herausgenommen und entsorgt werden. Denn dadurch können sich ebenfalls unerwünschte Insekten ausbreiten.

Bei Temperaturen über 5° Celsius können auch im November noch Schnittmaßnahmen an Hecken vorgenommen werden. Die meisten Heckenpflanzen befinden sich dann bereits in der Winterruhe und können dann im Frühjahr durch den Rückschnitt kräftiger austreiben. Generell sollten radikale Rückschnitte nicht im Zeitraum vom 1. März bis zum 30. September vorgenommen werden, da Vögel in dieser Zeit nisten und ihre Jungen großziehen.

Balkon – Pflanzen und Balkonmöbel schützen

Nicht nur die Pflanzen im Garten müssen vor der kalten Jahreszeit geschützt werden, auch auf dem Balkon müssen die Pflanzen vor Frost, Schnee und Wind bewahrt werden. Je nach Lage und Größe des Balkons müssen die Pflanzen an die Hauswand gestellt oder in die Wohnung gebracht werden. Einjährige Pflanzen sollten spätestens im November entsorgt werden. Vorher können je nach Pflanzenart noch die Samen geerntet und für das nächste Jahr getrocknet werden. Mehrjährige Pflanzen sollten zurückgeschnitten werden und dann mit Materialien wie beispielsweise Stroh, Vlies oder Nadelgehölzzweigen bedeckt werden. Dadurch sind die meisten Pflanzen ausreichend vor kalten Temperaturen geschützt. Pflanzen, die den Winter gerne kühl, trocken und dunkel überstehen, können zum Beispiel in den Keller gestellt werden.

Nicht winterharte Pflanzen müssen in die Wohnung gestellt werden. Dabei ist die Wahl des Standortes sehr wichtig, da sie je nach Licht- und Temperaturbedarf an einem unpassenden Standort kleine Blätter, keine Blüten oder vergeilte Zweige bilden.

Auch die Balkonmöbel dürfen nicht vergessen werden. Um sie besonders lange zu erhalten, sollten sie den Winter über nicht auf dem Balkon stehen bleiben. Wichtig ist, dass vor allem Holzmöbel regelmäßig abgeschliffen und mit geeigneter Lasur nachgestrichen werden. Außerdem sollten selbstgebaute Beete, Halterungen etc. weitestgehend abgebaut werden, damit sie nicht durch die Witterung oder Schneelast beschädigt werden.

Zimmerpflanzen – Zeit zum Abstauben

Zimmerpflanzen sind es ihren Besitzer sehr dankbar, wenn sie regelmäßig abgestaubt werden. Im November ist genau die richtige Zeit dafür. Da jetzt die kurzen und kühleren Tage vor der Tür stehen, halten wir uns wieder häufiger drinnen auf und dann kann sich den grünen Lieblingen auf der Fensterbank gewidmet werden. Je häufiger sie vom Staub befreit werden, desto besser können sie wachsen. Am besten ein sauberes Tuch etwas anfeuchten und damit jedes einzelne Blatt vorsichtig abwischen. Nun erstrahlen die Zimmerpflanzen wieder im vollen Glanz.

Besonders durch die warme und trockene Heizungsluft werden Zimmerpflanzen sehr strapaziert. Es sollte also vermieden werden, die Pflanzen direkt auf ein Fensterbrett über einer Heizung zu stellen. Häufigeres Gießen ist nur notwendig, wenn die Pflanze die Blätter hängen lässt. Dann am besten gleich etwas Dünger bei der Wassergabe hinzugeben.

Für Farbtupfer in der grünen Zimmerpflanzenoase sorgen jetzt Alpenveilchen in vielen schönen Farben und Formen. Sie sind recht anspruchsvoll und fühlen sich nur bei richtiger Pflege wirklich wohl. Wenn sie mäßig feucht gehalten und an einen sonnigen Ort gestellt werden, kann man sicher sein, dass sie einem lange erhalten bleiben.

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Nun sind der Garten und der Balkon winterfest. Nachdem auch die Zimmerpflanzen gepflegt und die Arbeiten draußen erledigt wurden, kann dann die gemütliche Zeit genossen werden.

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